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LS4.cdr
Rolladen-Schneider LS-4
Die LS4 ist eines der erfolgreichsten Flugzeuge der Standardklasse. Der Erstflug fand am
28. März 1980 statt, das Flugzeug ging im November 1980 in Serie. 1981 wurde die
Weltmeisterschaft zum ersten Mal mit der LS4 gewonnen. Inzwischen fliegen mehr als
1100 Exemplare.
Dieses Flugzeug zeichnet sich durch seine exzellenten Flugleistungen, die angenehme
Ruderabstimmung sowie das sehr gutmütige Flugverhalten aus. Daher ist es sowohl für
den Leistungsflug als auch für die Ausbildung bestens geeignet.
Mit diesem Baubogen kann ein Kartonmodell der LS-4 im Maßstab 1:33 gebaut werden. Er
enthält Bauteile für drei Varianten des Flugzeugs: Die beiden LS-4 des aeroclub bonn-
hangelar e.V. D-7829 24 und D-1597 WP sowie eine Version ohne Kennzeichen. Das Modell
ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad, der Bau dauert ca. 4 bis 6 Stunden.
Technische Daten
Spannweite 15 m
Flügelfläche 10,5 m²
Leermasse mit Mindestausrüstung 238 kg
max. Abflugmasse
472 kg
Höchstgeschwindigkeit
270 km/h
Mindestgeschwindigkeit
70 km/h
geringstes Sinken
0,60 m/s
Gleitzahl
40
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LS-4 v1.2 (c) Marian Aldenhövel marian@mba-software.de
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Bauhinweise
Dieses Papiermodell der LS4 ist eine Konstruktion von Marian
Aldenhövel. Das PDF-Dokument darf unter den folgenden
Bedingungen kopiert und weiterverbreitet werden:
Versionen
Der Bogen kann verwendet werden um verschiedene Versionen
der LS4 zu bauen.
l Es wird kostenlos verbreitet.
l E s w i r d u n v e r ä n d e r t w e i t e r g e g e b e n .
Insbesondere darf die Quelle (Marian Aldenhövel,
marian@mba-software.de) nicht misrepräsentiert
werden.
l Es wird nicht als Kopie zum Download angeboten.
Stattdessen wird auf die folgende Adresse
v e r w i e s e n ( g e l i n k t ) :
Die Teile auf den Seiten 6 und 7 ergeben ein Modell ohne
Kennzeichen. Gewünschte Kennzeichen können aus dünnem
Papier angefertigt und an den richtigen Stellen aufgeklebt werden.
h t t p : / / w w w. m a r i a n -
aldenhoevel/modelle/LS4.html
Die Bauteile auf der Seite 8 können verwendet werden um
D-7829 (24) zu bauen. Sie ersetzen dann die nicht
gekennzeichneten Bauteile mit derselben Teilenummer.
.
In derselben Weise ersetzen die Teile auf Seite 9 die gleich
numerierten Teile und ergeben D-1597 (WP).
Besonderer Dank gebührt Wolfgang Piper dessen Modell für den
MS-Flugsimulator ich als Referenz verwenden durfte und Ivan Hsu
für die Konvertierung nach DXF.
Soll eine dieser Versionen gebaut werden so wird empfohlen nach
dem Ausdruck und vor dem Ausschneiden die nicht ge-
kennzeichneten Versionen der Teile auf den Seiten 6 und 7 zu
identifizieren (gleiche Teilenummern) und die Originalteile
unbrauchbar zu machen (durchstreichen oder zerschneiden).
Kontakt: Marian Aldenhövel
Rosenhain 23
53123 Bonn
0228/624013
marian@mba-software.de
Das Modell kann mit ein- oder ausgefahrenem Fahrwerk gebaut
werden. Hinweise dazu finden sich an den betreffenden Stellen in
dieser Anleitung.
Ausdrucken
Die Seiten des Baubogens werden ausgedruckt ohne dabei die
Skalierung zu verändern. Auf Seite 4 ist dazu eine Skala
angebracht mit der die Maßhaltigkeit nach dem Ausdruck geprüft
werden kann. Stimmt das Maß nicht exakt, weicht aber in beide
Richtungen in gleicher Weise ab, so entsteht ein Modell in etwas
anderem Maßstab, das aber ansonsten problemlos gebaut werden
kann.
Rumpfsegmente
Der Rumpf entsteht aus den Teilen 1-9.
Die Segmente 2,3,4 sowie 7,8 und 9 bestehen jeweils aus einem
Teil Außenhaut, einem Klebering (a) und einem Spant (b). Die
Außenhaut wird zu einem Ring geformt. Der Klebestreifen
verschließt den Ring und bildet die Verbindung zum nächsten
Segment. Der Spant wird vom größeren Durchmesser des Rings
her eingebaut und gegen den Klebering eingepasst.
Seite 5 enthält Klebelaschen und -Ringe. Diese Seite kann auf
normalem Briefpapier (80g/m²) gedruckt werden.
Die anderen Teile werden auf 160g/m² schwerem Papier gedruckt.
Hochglanzpapier ist etwas schwerer zu verarbeiten, ergibt aber
unter Umständen schönere Resultate.
Teile 5 bildet die Rumpfspitze und wird stumpf verschlossen und auf
den Klebering von Teil 4 geklebt.
Teil 1 hat an beiden offenen Seiten Kleberinge und zwei Spanten
der Spant 1b wird schnauzwärts, 1c schwanzwärts eingebaut.
Seite 4 enthält Spanten und Holm. Diese Teile werden auf festem
Karton verdoppelt. Entworfen sind die Ausschnitte für eine
Gesamtstärke (Papier mit verstärkendem Karton) von 1mm
Stärke. Es wird empfohlen die Ausschnitte an die gewählte
Materialstärke anzupassen..
Teil 6 hat zwei Ausschnitte für die Flügelbefestigung 6d und 6e.
Zunächst wird das Segment wie die anderen hergestellt, Spant 6c
wird am kleineren Durchmesser eingebaut. Auf Spant 6b werden
die Flügelaufnahmen 6d und 6e aufgeklebt (auf die Markierungen
achten). Danach wird Spant 6b an der hinteren Kante der
Ausschnitte ausgerichtet in Segment 6 eingeklebt. Auf die beiden
Ausleger wird später der Flügel aufgeschoben. Darauf achten,
dass die V-Form symmetrisch zur Spant-Symetrieebene bleibt.
Arbeitsmaterialen
Zum Ausschneiden wird eine spitze Schere, etwa eine
Nagelschere, und ein scharfes Messer verwendet. Weiteres
praktisches Werkzeug sind ein Lineal um gerade Kanten
schneiden zu können und eine Reihe von runden Gegenständen
verschiedener Durchmesser wie Zahnstocher und Bleistifte um
Teile zu runden. Eine Pinzette ist geeignet um kleine Teile
festzuhalten.
Falls das Fahrwerk ausgefahren gebaut werden soll, so ist von den
Spanten 6b und 1c der markierte Ausschnitt auszuschneiden. Die
aufgedruckten Fahrwerksklappen werden nach der Herstellung der
Rumpfsegmente aber vor dem Zusammenkleben des Rumpfes
ausgeschnitten.
Als Klebstoff hat sich Alleskleber bewährt. Auf kleine Teile bringt
man ihn auf dem Umweg über ein Stück Abfallkarton mit einem
Zahnstocher auf. Alternativ kann man verdünnten Weißleim
verwenden.
Bei der Montage der Rumpfsegmente ist darauf zu achten daß der
Rumpf gerade wird. Dazu kann man zum Beispiel die Naht auf der
Unterseite prüfen.
Leitwerk
Das Seitenleitwerk 10 wird gerundet, an der Hinterkante
geschlossen. Der Spant 10a wird in Höhe der Trennlinie zwischen
Ruder und Flosse in das Seitenleitwerk eingeklebt.
Das Seitenruder wird oben und unten mit Teilen 10a bzw. 10b
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verschlossen. Das fertige Leitwerk wird auf den Rumpf aufgeklebt.
Beim Verkleben mit dem Rumpf darauf achten, daß das Leitwerk
senkrecht steht. Dazu am besten mit den Flügelträgern 6d/6e
vergleichen.
Die Flügelhaut wird aus den Teilen 12L/R hergestellt und um die
Tragstruktur montiert. Die Randbögen werden gerundet und stumpf
verschlossen.
Die fertigen Flügel werden auf die Träger 6d und 6e aufgeschoben
und verklebt.
Das Höhenleitwerk wird aus Teil 11 geformt und um den Holm 11a
herum geklebt. Der Holm wird dabei unmittelbar vor der Trennstelle
zwischen Ruder und Flosse eingebaut. Die Randbögen werden
gerundet und stumpf verklebt. Das komplette Leitwerk wird stumpf
auf die Seitenflosse gelebt. Es wird so weit hinten montiert wie Teil
10a zulässt. Auf die rechtwinklige Ausrichtung zum Seitenleitwerk
achten!
Die Teile 13L und 13R werden am Übergang Rumpf-Fläche um die
Flügel herumgeklebt.
Fahrwerk (wahlweise)
Flügel
Der Fahrwerksschacht wird aus Teil 14 geformt, stumpf verklebt
und in den Rumpf eingebaut.
Rechter und linker Flügel werden symmetrisch gebaut, die Teile
tragen dieselben Nummern und sind mit den Buchstaben R und L
gekennzeichnet.
Das Rad 14a/14b wird aus Karton bis zur angegebenen Stärke
aufgebaut und auf den dargestellten Querschnitt rund gefeilt. Die
Lauffläche wird - zum Beispiel mit Deckfarben - grau gemalt.
Aus den Rippen 12L/Rb, 12L/Rc und 12L/Rd und dem Holm
12L/Ra wird ein Gerüst für die Fläche erstellt. Die Ausschnitte in
Rippen und Holm sind für eine Gesamtmaterialstärke vom 1mm
konstruiert. Es wird empfohlen sie an das verwendete Material
anzupassen. Das Gerüst kann auf einer ebenen Fläche gebaut
werden, Holm und Rippen stehen dann senkrecht auf der
Unterlage. Für den Winkel zwischen Rippen und Holm ist auf Seite
5 eine Ausrichthilfe aufgedruckt.
Teil 14c wird geknickt und am Rad verklebt. Rad und Aufhängung
werden in den Fahrwerksschacht eingeklebt.
Die Fahrwerksklappen 14R/Ld werden einmal in der Mitte gefaltet
und zusammengeklebt, leicht auf das Rumpfprofil gerundet und
stumpf neben dem Fahrwerksschacht aufgeklebt.
1c
6b
6c
7b
8b
1b
2b
3b
9
4b
8
5
7
4
6d
14c
6e
3
6
14Ld
14
1
2
14Rd
14a+b
10a
12R
12Rc
11a
12Ra
11
12Rb
12Rd
10
9
10b
3
LS-4 v1.2 (c) Marian Aldenhövel marian@mba-software.de
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Diese Teile auf Karton aufdoppeln.
Die Ausschnitte wurden für eine Gesamtstärke
von 1mm entworfen, gegebenenfalls an die
tatsächlich gewählte Stärke anpassen.
10a
11a
! Oben !
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4a
3a
2a
1a
6a
13L
13R
7a
8a
5
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